Die besten Rangier-Wagenheber im Test

Die Auswahl an hydraulischen Rangier-Wagenhebern ist sehr groß. Wir wollen dabei behilflich sein, für die individuellen Bedürfnisse das jeweils richtige Modell zu finden. Wie der Name schon sagt, eignet sich der Rangier-Wagenheber zum Rangieren und Anheben eines Fahrzeugs. Besonders praktisch ist dementsprechend sein Einsatz in der Garage oder in der Werkstatt. Welcher Rangier-Wagenheber für Sie der Richtige ist, soll Ihnen unser Rangier-Wagenheber-Test zeigen. Bevor Sie also einen Rangier-Wagenheber kaufen, lesen Sie hier bitte alles zum Thema Rangier-Wagenheber.

 

Die Besten im Praxistest

Rangier-Wagenheber-Test hat die nach einer Vorauswahl favorisierten hydraulischen Rangier-Wagenheber einem ausführlichen Praxistest unterzogen, um danach fundierte Produktempfehlungen geben zu können. Dabei haben wir uns zuvor anhand der Produktdaten für 10 Modelle entschieden, um diese gründlich auf ihre Praxistauglichkeit zu untersuchen. Diese Vorauswahl war auf Grund der Vielzahl der im Onlinehandel angebotenen Rangier-Wagenheber notwendig, da es unmöglich ist, alle diese Modelle in den Test einzubeziehen.

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Gibt es einen Test bei Stiftung Warentest?

Noch gibt es keinen offiziellen Test der Stiftung Warentest zum Thema hydraulischer Rangier-Wagenheber. Und das, obgleich dieser mit Abstand beliebteste aller Wagenhebertypen täglich zehntausendfach im gewerblichen wie auch privaten Bereich eingesetzt wird. D.h. es gibt von der Stiftung Warentest bisher auch keinen nach streng wissenschaftlichen Kriterien ermittelten Testsieger unter den Rangier-Wagenhebern.

So bleibt es Rangier-Wagenheber-Test vorbehalten, die von uns favorisierten hydraulischen Rangier-Wagenheber einem ausführlichen Praxistest zu unterziehen, um danach fundierte Produktempfehlungen geben zu können. Dabei haben wir uns zuvor anhand der Produktdaten für 10 Modelle entschieden, um sie einem ausführlichen Praxistest zu unterziehen. Diese Vorauswahl war auf Grund der Vielzahl der im Onlinehandel angebotenen Rangier-Wagenheber notwendig, da es unmöglich ist, alle diese Modelle in den Test einzubeziehen.
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Nach diesen Kriterien wurde getestet

Lieferung und Verpackung: Wie viele andere Nutzer auch haben wir die im Test untersuchten Rangier-Wagenheber im Onlinehandel geordert. Deshalb ist der Lieferservice beim Onlinehandel ebenfalls ein Bewertungskriterium.

Preiskriterium: Bei Rangier-Wagenhebern gibt es gravierende Preisunterschiede, die sich natürlich auch in der Qualität niederschlagen. Wer eines dieser sehr günstigen Modelle häufiger als nur alle paar Jahre einmal als Pannenhelfer benötigt, sollte sich gut überlegen, ob er sich darauf immer verlassen kann. Ein Materialbruch beim Wagenheber kann bei der Arbeit am Fahrzeug verheerende Folgen haben. Billige Modelle werden auch viel eher ihre Hubkraft auf Grund minderwertiger Ventile und Dichtungen teilweise oder ganz verlieren.

Handhabung: Die Handhabung bei verschiedenen Fahrzeugen mit unterschiedlichem Gewicht und unterschiedlichen Ansatzpunkten für den Rangier-Wagenheber ist ein wichtiges Bewertungskriterium. Wie unkompliziert ist die Anwendung und das Ansetzen des Rangier-Wagenhebers am Fahrzeug?

Bedienbarkeit: Wie einfach ist der hydraulische Rangier-Wagenheber auch bei schweren Fahrzeugen anzusetzen und zu bedienen? Erfordert er viel Kraft, oder lässt sich das System mit leichter Hand bedienen? Diese ist ein entscheidendes Bewertungskriterium.

Verarbeitung und Qualität: In jedem Test spielt die Verarbeitungsqualität des Produktes eine sehr wichtige Rolle. Die Produktbeschaffenheit sagt viel über Stabilität und Langlebigkeit des Rangier-Wagenhebers aus.

Tragkraft, Hubhöhe, Unterfahrhöhe: In rein technischer Hinsicht sind Tragkraft, Hubhöhe, Unterfahrhöhe die entscheidenden Kriterien, die die Wahl eines bestimmten Produkts beeinflussen. Im Rangier-Wagenheber-Test fanden diese Eigenschaften entsprechende Beachtung.
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Was ist ein Rangier-Wagenheber?

Rangier-WagenheberDer Rangier-Wagenheber, der gelegentlich auch als hydraulischer Wagenheber bezeichnet wird, hat wie alle anderen Wagenhebertypen auch die Eigenschaft, schwere Lasten anzuheben, wenn es dafür einen Ansatzpunkt gibt. Die Aufgabe eines Wagenhebers besteht natürlich darin, in erster Linie Fahrzeuge an den dafür vorgesehenen Stellen anzuheben, um Reifen wechseln und kleinere Reparaturen durchführen zu können.

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Rangier-Wagenheber ist beliebtester Typ

Profi-Rangier-Wagenheber Bahco BH 13000Der beliebteste Wagenhebertyp ist mit Abstand der Rangier-Wagenheber. In der Regel ist er in der Lage zwei bis vier Tonnen anzuheben. Es gibt aber natürlich auch Premium-Modelle bei diesem Wagenhebertyp, die deutlich mehr Gewicht anheben können. Der Rangier-Wagenheber zeichnet sich dadurch aus, hydraulisch angetrieben zu werden. Wenngleich bei sehr alten Modellen auch noch der Kettenantrieb vorkommen kann.

Der Rangier-Wagenheber arbeitet in der Regel mit Öldruck. Durch Betätigung eines Hebelarms, welcher sich Wagenheber befindet, wird das Fahrzeug angehoben. Dieser Hebelarm lässt sich übrigens für einen besseren Transport auch demontieren. auf dem Hebearm des Wagenhebers befindet sich der sogenannte Wagenheberteller, welcher zum Anheben von unten an die Karosserie angesetzt wird. Hochwertige Modelle verfügen übrigens über einen Wagenheberteller mit einer Gummiauflage, durch die die Karosserie des Fahrzeugs geschont wird. Zum Absenken des Autos wird ein Ventil an der Hydraulikpumpe bedient. Dadurch senkt sich der Hebearm bei Bedarf langsam wieder nach unten.
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Vor- und Nachteile von Rangier-Wagenhebern

Vorteile:

+ Flexibilität durch die Rollen
+ Aufbocken ohne Kraftaufwand
+ Komfortabel und kräftesparend
+ Sehr leicht zu bedienen
+ Sicherer Stand durch flache Bauweise
+ Passen unter fast jedes Auto
+ Zuverlässig und schnell einsatzbereit
+ Schnelles Anheben und Absenken

Zusätzlich bei hochwertigen Modellen

+ Beleuchtung
+ Schnellhubpedal

Nachteile:

– Eher für stationären Einsatz geeignet
– Bauartbedingt hohes Gewicht
– Etwas Wartung ist erforderlich

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Namensgebung beim Rangier-Wagenheber

Wesentliche Eigenschaft des Rangier-Wagenhebers ist jedoch, mit Rollen unter das Fahrzeug gefahren werden zu können, bevor dieses angehoben wird. Dieser Wagenhebertyp ist jeweils mit vier Rollen ausgestattet, von denen in aller Regel mindestens zwei frei beweglich sind. Dadurch kann man den Rangier-Wagenheber ganz leicht rangieren und unter dem Fahrzeug bewegen und so positionieren, wie es zweckmäßig und bequem ist. Beim Anheben rollt der Wagenheber auf seinen Rollen auf das Fahrzeug zu, beim Absenken wieder langsam vom Fahrzeug weg. Das funktioniert aber nur dann wirklich gut, wenn der Rangier-Wagenheber auf ebenem und festem Untergrund steht.
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Anwendungsbereich des Wagenhebers

Rangier-Wagenheber Speedy LiftDer Anwendungsbereich des Wagenhebers ist daher in aller Regel ein Fahrzeug. Egal ob nun in einer Notfallsituation ein defekter Reifen unterwegs gewechselt werden muß, oder aber weil in der Werkstatt oder Garage in aller Ruhe Reparaturen durchgeführt werden müssen. Der normale Fahrzeughalter verwendet den Wagenheber meist nur, um Räder zu wechseln, wenn es die Jahreszeit erfordert. An Profigerät werden natürlich besondere Anforderungen gestellt, das sie wesentlich häufiger und auch meist in der heimischen Garage oder in der Werkstatt eingesetzt werden. Der beste Wagenheber ist natürlich immer der, den man gerade zur Hand hat. Und in dieser Hinsicht empfiehlt es sich, auch wenn es in Deutschland keine Mitführungspflicht gibt, immer einen Wagenheber mit dem Bordwerkzeug mitzuführen. Bei längeren Reisen sollte das aus naheliegenden Gründen selbstverständlich sein.

 

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Absicherung durch Unterstellböcke

Mehr Sicherheit mit Unterstellböcken

Unterstellböcke

Auch wenn sich Rangier-Wagenheber durchaus dazu eignen, auch schwere Autos für Reifenwechsel oder Reparaturen anzuheben und angehoben zu halten, sollte man in der heimischen Garage immer sogenannte Unterstellböcke zur weiteren Absicherung verwenden. Vor allem dann, wenn sich das zu wechselnde Rad nicht ohne Weiteres von der Radnabe lösen lässt. Gerade bei teuren Neuwagen empfiehlt sich diese zusätzliche Sicherung, wenn seitlich Kraft auf das Fahrzeug einwirkt, um das Rad lösen zu können.

Erst recht sollte man sich nicht für Arbeiten unter ein Fahrzeug legen und sich allein auf die Hebekraft des Wagenhebers verlassen. Profis haben haben in diesem Fall Unterstellböcke oder andere Unterlagen zur Hand, denn sie wissen, dass vor allem die sehr günstigen Rangier-Wagenheber mit der Zeit Hubkraft verlieren können. Wer also sein Fahrzeug für längere Zeit aufbocken will oder muss, sollte das Fahrzeug zusätzlich durch Unterstellböcke sichern, da bei den ganz billigen Geräten auch Materialbruch droht. Wer möchte in einem solchen Augenblick unter dem Fahrzeug liegen?

Hier zeigt sich einmal mehr, dass es keinen Sinn ergibt, den allerbilligsten Brassel zu kaufen. Wer bei einem wichtigen und nützlichen Helfer wie dem Rangier-Wagenheber ein paar Euro mehr in Qualität investiert, ist sicher sehr gut beraten.

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Äußerste Vorsicht beim Arbeiten unter dem Kfz!

Niemals Arbeiten unter dem Fahrzeug nur mit dem hydraulischen Rangier-Wagenheber allein durchführen. Es besteht Lebensgefahr. Immer zusätzlich das angehobene Fahrzeug mit Unterstellböcken sichern. Echte Profis vermeiden vorhersehbare Unfallsituationen.

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Was kann der Rangier-Wagenheber besser?

Michelin Rangier-WagenheberDer Rangier-Wagenheber ist gegenüber dem einfachen und oftmals instabilen Scherenwagenheber deutlich im Vorteil. Er kann durch seine Hydraulik ein Fahrzeug wesentlich leichter anheben. Zudem verfügt der Rangier-Wagenheber über eine deutlich höhere Tragkraft und ist natürlich deutlich stabiler ausgelegt als der oftmals sehr billig gefertigte und wacklige Scherenwagenheber. Und das kann auch gar nicht anders sein, denn während der Rangier-Wagenheber für professionelle Arbeiten am Fahrzeug gut zu gebrauchen und dafür auch ausgelegt ist, ist der Scherenwagenheber für die Pannenhilfe gedacht.

Auch gegenüber dem stationären Hydraulik-Wagenheber sind die Vorteile nicht wegzudiskutieren. Der Rangier-Wagenheber ist viel bequemer zu bedienen als der stationäre Hydraulik-Wagenheber, der eine sehr begrenzte Hubhöhe hat und daher für Fahrzeuge mit hohem Radstand kaum geeignet ist. Zudem fehlt dem stationären Hydraulik-Wagenheber mangels Rollen die Beweglichkeit, weshalb er schon sehr genau unter dem Fahrzeug platziert werden muss, bevor dieses angehoben werden kann.
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Rangier-Wagenheber für jeden geeignet

Rangier-Wagenheber Kunzer WK 1032Dieser Wagenheber ist grundsätzlich für jeden geeignet, da nicht viel Kraft notwendig ist, um einen hydraulischen Rangier-Wagenheber zu bedienen. Viel weniger jedenfalls als beim oftmals wackligen und instabilen Scherenwagenheber zum Beispiel, wo schon ein gewisser Kraftaufwand notwendig ist, um ein Fahrzeug für einen Reifenwechsel anzuheben.

Das andere Anwendungsgebiet ist das professionelle und zugleich bequeme Arbeiten, für das der Rangier-Wagenheber ausgelegt ist. Schrauber oder auch Personen, die öfter etwas selbst an ihrem Fahrzeug machen möchten, als nur zweimal im Jahr die Reifen zu wechseln, werden nicht um die Anschaffung eines Rangier-Wagenhebers herumkommen. Gerade weil sich auch ein angehobenes Fahrzeug mit diesem Wagenhebertyp noch bewegen, also rangieren lässt, wird neben einer Kfz-Werkstatt jeder, der sich ein wenig mit seinem Auto beschäftigt, diesen praktischen Helfer schätzen.
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Spezialwagenheber für tiefergelegte Fahrzeuge

Wenn man Spezialwagenheber für tiefergelegte Fahrzeuge oder für SUVs mit hohem Radstand oder für Fahrzeuge mit mehr als 2,5 Tonnen Gewicht wie zum Beispiel bei einem Wohnmobil benötigt, wird man auf den Rangier-Wagenheber zwangsläufig zurückgreifen müssen. Andere Typen kommen hier wegen zu geringer Tragfähigkeit oder zu geringer Hubhöhe gar nicht in Frage.

Daraus folgt logischerweise, dass ein Rangier-Wagenheber auf Grund seines Gewichtes (die meisten wiegen zwischen 10 und 15 Kilogramm) und Ausmaßes eher ein Gerät für die Garage, die Werkstatt oder den Kofferraum eines größeren Fahrzeuges ist. Für den Kofferraum eines Kleinwagens ist er einfach nicht konzipiert. Hier ist als Pannenhelfer der einfache Scherenwagenheber ausreichend.
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Rangier-Wagenheber 3t

Rangier-Wagenheber 3 TonnenEin Rangier-Wagenheber 3t, also ein Modell mit 3 Tonnen Tragkraft, unterscheidet sich in der Funktionsweise nicht von anderen Modellen, außer dass der Rangier-Wagenheber 3t über mehr Tragkraft verfügt. Diese reicht natürlich dafür aus, um die allermeisten Fahrzeuge anzuheben. In der Regel auch für SUVs, Geländewagen oder kleine Lieferwagen, die meist bis zu 3 Tonnen wiegen.

In Werkstätten werden oft Rangier-Wagenheber 3t eingesetzt. Hier ist es aus Sicherheitsgründen sinnvoll, das Fahrzeug zusätzlich mit Unterstellböcken zu sichern, wenn es nicht gleich unbedingt auf die Hebebühne muss. Der Unterstellbock kann das Fahrzeug auch dann halten, wenn der Wagenheber bei sehr großen Lasten nachgeben sollte.
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Rangier-Wagenheber für SUVs

SUVs und Geländewagen wiegen deutlich mehr als normale Fahrzeuge. Der Rangier-Wagenheber für Geländewagen und SUV zeichnet sich aber nicht nur durch eine höhere Tragkraft aus, sondern auch durch die entsprechende Hubhöhe, die notwendig ist. Da ein SUV oder Geländewagen meist eine große Bodenfreiheit hat, kommen hier normale Wagenheber natürlich nicht in Frage. Beim Rangier-Wagenheber kaufen für Geländewagen und SUVs ist daher unbedingt auf eine sehr große Hubhöhe zu achten.
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Wie funktioniert ein Rangier-Wagenheber?

Die meisten Wagenheber funktionieren hydraulisch. Und das hat natürlich einen Grund: Durch das Hydrauliksystem ist die Bedienung des Rangier-Wagenhebers sehr leicht, ebenso leicht kann das Fahrzeug durch den im Hydraulikzylinder des Rangier-Wagenhebers erzeugten Öldruck angehoben werden. Mittels einer Hebelstange wird die Hydraulikpumpe des Rangier-Wagenhebers betätigt und sein Hebearm nach oben gehoben. Das Absenken erfolgt ebenfalls mit der Hebelstange, indem das Ventil zur Öldruckminderung geöffnet wird.
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Das Hydrauliksystem des Wagenhebers

Das Hydrauliksystem des Wagenhebers besteht aus zwei unterschiedlich großen Zylindern, die mit beweglichen Kolben verbunden sind. Beim Pumpvorgang wird ein Öl in den Kolbenraum geleitet und zusammen gedrückt. Hier wirkt nun das Prinzip der gleichmäßigen und allseitigen Verteilung des Drucks in Flüssigkeiten. Ist durch die Komprimierung des Öls genug Druck aufgebaut worden, hebt sich Kolben an. Das Fahrzeug bewegt sich nun langsam nach oben. Dabei entstehen im Rangier-Wagenheber enorme Kräfte und ein sehr hoher Druck. Der Wagenheber kann dabei nur funktionieren, wenn ein spezielles Dichtsystem diesem Druck standhalten und dafür sorgen kann, dass das komprimierte Öl nicht einfach entweicht, denn das würde zu einem Druckabfall führen und den Wagenheber funktionsunfähig machen.

Um das mit einem Rangier-Wagenheber angehobene Fahrzeug wieder herunter zu lassen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Einfache Rangier-Wagenheber besitzen für das Anheben durch Erzeugen eines Öldruckes und das Ablassen durch Öldruckminderung getrennte Aufnahmen für das Öl. Dazu muss man wissen, dass für den jeweils gewünschten Vorgang die Hebelstange an das jeweils richtige Aufnahmestück umgesetzt werden muss. Durch Öffnen eines Ventils fließt das Öl aus dem Kolben und der Druck entweicht kontrolliert. Sehr gute Rangier-Wagenheber haben eine Verbindung zwischen der Ventil- und Hydraulikachse. D.h. hier gibt es keine getrennten Aufnahmen. Um den Wagen wieder herab zu lassen, muss die Hebelstange lediglich gedreht werden.
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Nur geprüfte Qualitätsprodukte kaufen!

Wichtig ist natürlich die Kenntnis der Hubkraft des verwendeten Rangier-Wagenhebers. Ist diese nicht ausreichend für das anzuhebende Fahrzeug, wird das Dichtsystem versagen. was zu einem Druckabfall führt. Wenn man diesen Wagenhebertyp häufig nutzt und deshalb auf seine Zuverlässigkeit angewiesen ist und natürlich Unfälle mit minderwertigem Gerät vermeiden möchte, empfiehlt es sich, beim Rangier-Wagenheber kaufen nur auf geprüfte Produkte zurückzugreifen.

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Wie funktioniert die Hydraulik?

Unter Hydraulik versteht man eigentlich nichts anderes als die die Übertragung von Kräften durch ein Flüssigkeitssystem. In hydraulischen System wird wegen des höheren Siedepunktes als bei Wasser fast ausschließlich ein Ölgemisch verwendet. Die Hebebühne für Fahrzeuge in einer Werkstatt wie auch der hydraulische Rangier-Wagenheber sind Paradebeispiele wie mit kleiner Kraft durch Komprimierung einer Flüssigkeit schwere Lasten gehoben werden können, wie also Hydraulik funktioniert. Bei der Hydraulik werden nämlich mit Hilfe einer Flüssigkeit Kräfte verändert, beim Rangier-Wagenheber also vergrößert. Eine wichtige Übertragungsgröße ist dabei der Druck, der in einem geschlossenen hydraulischen System erhalten bleibt.
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Physikalische Grundlagen

Die physikalischen Grundlagen eines hydraulischen Rangier-Wagenhebers sind recht einfach zu beschreiben, wenn man den Begriff „Druck“ – physikalisch als „Kraft pro Fläche“ definiert. Flüssigkeiten, in diesem Fall das Ölgemisch, lassen sich kaum zusammenpressen, die einzelnen Teilchen des Ölgemisches können jedoch frei in der Flüssigkeit verschoben werden. Übt man also Druck auf ein abgeschlossenes Flüssigkeitsvolumen aus, so breitet sich dieser schnell in alle Richtungen aus. Druck ist nun aber physikalisch als Kraft pro Fläche definiert, weshalb mit einem hydraulischen System Kräfte übertragen werden können. Eine kleine Kraft auf einer kleinen Fläche angewendet, kann demnach eine große Kraftwirkung auf einer großen Fläche entfalten. In einfacher Form macht sich dieses Prinzip der hydraulische Rangier-Wagenheber zunutze. Dort übt der Anwender eine kleine Muskelkraft auf eine kleine Fläche aus und hebt mit großer Kraft ein Fahrzeug an.
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Durch Hydraulik Übertragung großer Kräfte

Der Hydraulikzylinder, dessen Wesen die Erzeugung von Kraft ist, funktioniert beim hydraulischen Rangier-Wagenheber wie ein kleiner Linearmotor, der hier mit einer komprimierten Flüssigkeit angetrieben wird. Im Hydraulikzylinder wird die Energie der komprimierten Hydraulikflüssigkeit im Druckspeicher geradlinig in eine steuerbare Kraft umgewandelt. Die beim Anheben eines Fahrzeugs benötigten Kräfte werden so über die Flüssigkeit, meist ein Mineralöl, auf den Hebearm des Wagenhebers übertragen.

D.h. Kräfte, die in einem hydraulischen System übertragen werden, entstehen durch Druck. Die Bewegung entsteht Bewegung also durch einen Volumenstrom, wobei sich aus den Faktoren Druck und Volumenstrom die übertragene Leistung ergibt. Beim hydraulischen Rangier-Wagenheber wird der erforderliche Druck und Volumenstrom durch eine Pumpe erzeugt. Dabei bleibt die Hydraulikflüssigkeit immer im Kreislauf. D.h. sie entweicht nicht aus dem geschlossenen System, denn es gibt einen Hin- und Rücklauf für die Hydraulikflüssigkeit zum Flüssigkeitsbehälter.
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Bewegung unter Volllast möglich

Ein enormer Vorteil der Hydraulik bei der Kraftübertragung ist die Übertragung großer Kräfte und hoher Leistungen bei kleinem Bauvolumen, wie man augenfällig bei Wagenhebern sehen kann. Ein hydraulischer Rangier-Wagenheber ist ja nicht sehr groß und kann dennoch sehr große Lasten anheben. Ein weiterer Vorteil der Hydraulik ist dementsprechend auch der Umstand, dass beim Wagenheber eine Bewegung (nach oben) unter Volllast auch aus dem Stillstand erfolgen kann.

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Wie bedient man den Rangier-Wagenheber?

Der hydraulische Rangier-Wagenheber ist recht einfach aufgebaut, denn er dient bekanntlich nur einem Zweck: nämlich ein Auto etwas anzuheben. Entsprechend einfach ist auch die Bedienung. Wichtig für diesen beliebtesten aller Wagenhebertypen ist, dass sich das anzuhebende Fahrzeug auf einem festen und möglichst ebenen Untergrund befindet, ein Betonboden ist hier natürlich besonders geeignet. Diese Bedingungen sind wichtig, damit die Rollen des Rangier-Wagenhebers funktionieren und sich bewegen lassen.

Falls das anzuhebende Fahrzeug eine Automatikschaltung besitzt, muss der sogenannte Parkmodus aktiviert werden. Bei einem normalen Schaltgetriebe einfach einen Gang einlegen und Handbremse anziehen. Nun kann der Rangier-Wagenheber unter die dafür vorgesehene Stelle am Fahrzeugrahmen bewegt werden, die in der Regel für diesen Zweck besonders vorgerichtet ist. Bei guten Rangier-Wagenhebern besteht der Aufsatz des Hebearms aus einem Gummipolster, um Beschädigungen am Kfz zu vermeiden. Bei den einfachen Modellen sollte entsprechendes Gummimaterial untergelegt werden. Ist der Wagenheber an der richtigen Position, muss der Aufsatz so gedreht werden, dass eine optimale Gewichtsverteilung an der Aufnahmestelle erfolgen kann.
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Hydrauliksystem vor Gebrauch entlüften

Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen und der Rangier-Wagenheber angesetzt wird, sollte das Hydrauliksystem entlüftet werden. Dazu wird das Entlüftungsventil verschlossen, indem die Hebelstange aufgesetzt und im Uhrzeigersinn gedreht sowie die Hydraulikpumpe mit Pumpbewegungen in Gang gebracht wird. Der Hebearm wird dadurch angehoben.
Anschließend wird das Entlüftungsventil geöffnet, indem die Hebelstange gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, so dass der Hebearm in seine Ausgangsposition zurückkehrt. Damit ist dann das Hydrauliksystem entlüftet und bereit für das Anheben des Fahrzeugs.
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Hydrauliköl bewegt Kolben des Hebearms

Jetzt kann der eigentliche (hydraulische) Hebevorgang beginnen. Das Ventil des Rangier-Wagenhebers wird in der Regel mit der Hebelstange verschlossen, dazu erfolgt eine Drehung im Uhrzeigersinn. Die Hebelstange kann in die dafür vorgesehene Vorrichtung eingeführt werden. Durch die nun erfolgenden Pumpbewegungen der Hebelstange wird der Hebearm durch den Hydraulikzylinder nach oben bewegt. Die Hebelstange muss deshalb auf und ab bewegt werden, um das Hydrauliköl in den Kolben des Hebearms zu pumpen. Durch die Komprimierung der Hydraulikflüssigkeit und die Kraftübertragung auf den Hebearm kann jedes normale Fahrzeug ohne größeren Kraftaufwand angehoben und aufgebockt werden.
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Sicherheit geht immer vor!

Es empfiehlt sich zur Sicherheit, wenn umfangreichere Arbeiten am Fahrzeug vorgenommen werden sollen, die Verwendung von Unterstellböcken in Achsnähe. Danach wird der Rangier-Wagenheber vorsichtig ein wenig heruntergelassen, so dass die Stütze belastet wird. sind die Arbeiten am Fahrzeug erledigt, wird dieses wieder aufgebockt und die Stütze entlastet. Letztere kann dann entfernt werden. Das Ventil des Rangier-Wagenhebers wird nun mittels Hebelstange mit einer Drehung gegen den Uhrzeigersinn geöffnet, das Fahrzeug wird heruntergelassen.

Was mit dem Rangier-Wagenheber auf gar keinen Fall getan werden sollte, ist das Aufbocken, um Arbeiten unter dem Fahrzeug auszuführen, ohne dafür weitere Sicherungen wie Unterstellböcke angebracht zu haben. Das Aufbocken allein mit dem Wagenheber ist zu riskant, denn gerade bei billigen Modellen gibt es keine Garantie dafür, dass das Material nicht irgendwann einen Ermüdungsbruch erleidet.
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Bauarten von Rangier-Wagenhebern

Rangier-Wagenheber hydraulisch: Der hydraulische Rangier-Wagenheber verfügt über zwei Zylinder, welche in unterschiedlichen Mengen mit einer Flüssigkeit, in der Regel mit einem Mineralöl mit guten Kompressionseigenschaften, gefüllt sind. Wird nun die Pumpbewegung ausgeführt, wird das Öl in den für die Hubbewegung zuständigen Zylinder gedrückt. Fast alle Rangier-Wagenheber funktionieren heute nach diesem Prinzip.

Rangier-Wagenheber pneumatisch: Die pneumatischen Rangier-Wagenheber sind selten zu finden und haben für den Normalanwender keine Bedeutung. Der pneumatische Rangier-Wagenheber kann Lasten leichter anheben, als dies mit einem normalen Wagenheber möglich wäre. Pneumatische Rangier-Wagenheber können mitunter ein Gewicht von mehr als 20 Tonnen anheben.

Rangier-Wagenheber mit Kette: Die ganz alten Rangier-Wagenheber funktionierten über eine solide Kette, über die eine Hebelwirkung erzielt wurde, indem bei Betätigung des Hebels Kettenglied um Kettenglied gespannt wird, bis die gewünschte Hubhöhe erreicht wird. Dieses System ist nicht schlecht, aber kaum noch anzutreffen.
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Eigenschaften eines Rangier-Wagenhebers

Der Zweck beim Einsatz eines hydraulischen Rangier-Wagenhebers ist der gleiche wie bei anderen Wagenhebertypen auch: Er ist dafür gedacht, Fahrzeuge für Reparaturarbeiten und Reifenwechsel für eine bestimmte Zeit anzuheben. Im Gegensatz zum einfachen Scherenwagenheber, bei dem dazu schon ein gewisser Krafteinsatz notwendig sein kann, geht beim Rangier-Wagenheber alles dank seines hydraulischen Systems sehr viel leichter vonstatten. Das Gewicht des anzuhebenden Fahrzeugs wird von zwei starren Lastrollen getragen, während das Manövrieren mit zwei beweglichen Rollen erfolgt, die meist im Winkel von 360 Grad drehbar sind. Durch die Hydraulik wird die Arbeit jedenfalls stark vereinfacht, was neben der Beweglichkeit des Rangier-Wagenhebers der größte Vorteil dieses Wagenhebertyps ist.
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Die Tragkraft ist wichtig

Um ein Fahrzeug anheben zu können, bedarf es eines Wagenhebers, der auch für das Gewicht des anzuhebenden Fahrzeugs die nötige und zulässige Tragkraft aufweist, um den Wagenheber nicht zu überlasten. Hydraulische Rangier-Wagenheber besitzen in der Regel eine Tragkraft zwischen zwei und vier Tonnen. In Werkstätten kommt dieser Wagenhebertyp auch mit fünf Tonnen Tragkraft zum Einsatz. Diese Rangier-Wagenheber haben jedoch ein hohes Eigengewicht von bis zu 40 Kilogramm und sind damit definitiv auch nur für den Einsatz in der Werkstatt geeignet.

Mit einem hydraulischen Rangier-Wagenheber ist es möglich, jedes herkömmliche Fahrzeug anzuheben, weil dafür übrigens nie das Gesamtgewicht des Fahrzeuges gestemmt werden muss, sondern eben nur ein Teil. Deshalb beträgt das anliegende Gewicht auf dem Wagenheber meist nur etwa ein Viertel des Gesamtgewichts des Fahrzeuges.

Einige Rangier-Wagenheber haben eine hohe Tragkraft, sie eignen sich dann zum Beispiel für sehr schwere SUVs und Wohnmobile usw. Für den Werkstattbereich bieten sich sowieso die Modelle mit höherer Tragkraft an, da es immer sinnvoll ist, bei der Arbeit eine Reserve zu haben. Das Leergewicht jedes zugelassenen Fahrzeuges ist übrigens auf Seite 2 des Fahrzeugscheins unter der Ziffer 14 eingetragen.
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Hubhöhe beim Rangier-Wagenheber

Die maximale Hubhöhe gibt an, wie hoch der Wagenheber höchstens ausgefahren werden kann. Das anzuhebende Fahrzeugmodell gibt die notwendige Hubhöhe vor, die der Rangier-Wagenheber erbringen muss. Für ein normales Fahrzeug reicht in der Regel eine Hubhöhe von etwa 35 cm aus, für einen SUV oder einen Transporter können durchaus bis 50 cm notwendig sein. Je höher der Radstand, umso größer muss die Hubhöhe sein, um das Fahrzeug etwa für einen Reifenwechsel anheben zu können. Die notwendige Hubhöhe des Rangier-Wagenheber wird also jeweils vom Fahrzeug vorgegeben.
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Für wen ist die Unterfahrhöhe wichtig?

Vor allem für tiefergelegte Fahrzeuge mit wenig Bodenfreiheit ist die Unterfahrhöhe sehr bedeutsam, um mit dem Rangier-Wagenheber unter das Fahrzeug zu kommen und zum Anheben ansetzen zu können. Den besten Eindruck machte hier natürlich das Profimodell Rodcraft RH215 mit einer Unterfahrhöhe von nur 75 mm.
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Immer auf das Prüfzeichen achten!

Im eigenen Interesse sollte man keinen Wagenheber kaufen, der nicht über das TÜV/GS-Zeichen verfügt. Das TÜV/GS-Zeichen steht für Qualität, denn es darf nur verwendet werden, wenn der hydraulische Rangier-Wagenheber vor der Vergabe auf Qualität und Leistungsfähigkeit getestet wurde. Man sollte bedenken, dass sehr billige und minderwertige Wagenheber ohne dieses Prüfzeichen im Gebrauch ein hohes Risiko darstellen können!
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Ansetzen des Rangier-Wagenhebers

Einen Rangier-Wagenheber richtig anzusetzen, ist gar nicht so schwer, wenn man sich damit ein wenig beschäftigt und zuvor die Bedienungsanleitung liest. Das verhindert Beschädigungen am Fahrzeug und sorgt für den sicheren Stand des Wagenhebers.

Das Ansetzen des Rangier-Wagenhebers funktioniert dabei immer ähnlich, denn die Aufnahmen für den Wagenheber befinden sich am seitlichen Rahmen unter dem Fahrzeug. Es gilt, diese optimalen Punkte zu finden. Im Handbuch jedes Fahrzeuges sind die genauen Positionen der Wagenheber-Aufnahmen vermerkt.
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Genau an den Markierungen ansetzen

Wichtig ist, genau an diesen Positionen anzusetzen, um Beschädigungen am Fahrzeug zu verhindern. Die Fahrzeug-Hersteller haben diese Positionen in der Regel unten an am Fahrzeug gut sichtbar markiert.

Ist keine Markierung der Ansatzpunkte vorhanden, wählt man den Rahmen oder die Verstrebungen aus. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, weshalb man zunächst durch behutsames Druckgeben überprüft, ob an der gewählten Stelle eine ausreichende Tragfähigkeit gegeben ist. Wenn das Fahrzeug nachgibt, muss der Vorgang sofort abgebrochen und ein neuer Ansatzpunkt gesucht werden.

Weiterhin wichtig ist bei alledem, dass der Untergrund ausreichend fest und eben ist, damit der Rangier-Wagenheber den optimalen Stand hat und eine sichere Handhabung möglich ist, um das Fahrzeug anheben zu können.
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Wichtig beim Rangier-Wagenheber kaufen:

  • Fahrzeuggewicht: Die zulässige Tragfähigkeit des Rangier-Wagenhebers ist entscheidend dafür, für welche Fahrzeuge der Rangier-Wagenheber genutzt werden kann. Die genaue Gewichtsangabe des Fahrzeugs ist dem Fahrzeugbrief zu entnehmen.
  • Maximale Hubhöhe: Die maximale Hubhöhe des Rangier-Wagenhebers gibt an, wie hoch der hydraulische Rangier-Wagenheber beim Anheben des Fahrzeugs gepumpt werden kann. Die Hubhöhe orientiert sich daher an der Bodenfreiheit des Fahrzeugs.
  • Unterfahrhöhe: Wer ein tiefergelegtes Fahrzeug aufbocken muss, benötigt einen Rangier-Wagenheber mit flachem Profil, um diesen unter das Fahrzeug bewegen zu können.
  • Auflagen für das Fahrzeug: Einige Fahrzeugmodelle benötigen spezielle Auflagen, damit der hydraulische Rangier-Wagenheber überhaupt an den Fahrzeugrahmen passt und angesetzt werden kann.
  • Verarbeitungsqualität: Eine gute Verarbeitungsqualität des Dichtsystems, der Ventile und des Gehäuses sind für die intensive Nutzung des Rangier-Wagenhebers sehr wichtig. Stimmt die Verarbeitungsqualität nicht, wird der hydraulische Rangier-Wagenheber bei häufigem Gebrauch bald seine Tragkraft verlieren.
  • Sicherheit: Für die Sicherheit ist es entscheidend, dass der Rangier-Wagenheber GS- oder TÜV-geprüft ist. Wichtig ist auch: Ist ein Sicherheitsüberlastungsventil vorhanden?
  • Bedienbarkeit: In der Einfachheit der Bedienung hat der hydraulische Rangier-Wagenheber gegenüber den anderen Wagenhebertypen klar die Nase vorn. Das sollte man bei der Kaufentscheidung bedenken.
  • Kraftaufwand: Wie leicht lässt sich das Fahrzeug anheben? Mit dem hydraulischen Rangier-Wagenheber lassen sich selbst schwere Lasten leicht bewältigen. Das ist ein starkes Argument für den hydraulischen Rangier-Wagenheber.
  • Verwendungszweck: Beim Rangier-Wagenheber kaufen spielt der Verwendungszweck eine große Rolle bei der Wahl des passenden Modells. Soll der Wagenheber in der Garage belassen oder im Fahrzeug mitgeführt werden?
  • Preis/Leistung: Steht die angebotene Leistung in einer vernünftigen Relation zum Preis?
  • Zubehör: Gibt es weiteres Zubehör wie zum Beispiel Sattelkissen und Gummiblock?
  • Ersatzteile: Sind bei Bedarf problemlos Ersatzteile zu bekommen?
  • Material: Besteht der Rangier-Wagenheber aus Aluminium oder Stahl – oder aus beiden Werkstoffen?
  • Gewicht: Das Gewicht des Rangier-Wagenhebers entscheidet, ob er nur für die Werkstatt oder auch für den privaten Gebrauch geeignet ist.

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Was kostet ein Rangier-Wagenheber?

Sehr einfache Rangier-Wagenheber, die für die gelegentliche Nutzung wie zum Beispiel dem Wechsel der Sommer und Winterreifen genutzt werden, gibt es schon für um die 50 Euro. Diese sehr einfachen Modelle verfügen in der Regel über eine Tragkraft von zwei Tonnen. Für den gelegentlichen Reifenwechsel reicht die hier gebotene Qualität sicher aus. Allerdings sollte man nicht allzu viel Vertrauen in den allerbilligsten Brassel setzen, denn hier erschlaffen schon bald die Druckzylinder. Und ein Materialbruch ist nicht hundertprozentig auszuschließen.

Qualitativ hochwertige Rangier-Wagenheber kosten zwischen 100 bis 200 Euro. Hier darf man für sein Geld dann auch schon einiges erwarten, denn die Wagenheber in diesem Preissegment warten mit einer hohen Tragkraft auf und besitzen in der Regel auch eine große Hubhöhe. Häufige nützliche Extras sind hier zum Beispiel ein Schnellhubpedal oder eine Beleuchtung.

Wer tagtäglich mit einem Rangier-Wagenheber arbeitet, wird sich naheliegender Weise mit nichts anderem als Profigerät zufrieden geben, und das kann dann schon über 200 Euro kosten. Wer vernünftig arbeiten will, braucht dafür auch vernünftiges Arbeitsgerät. Entsprechend hoch ist die Erwartung an dieses Profigerät. Und entsprechend hoch ist die Qualität der Rangier-Wagenheber im oberen Preissegment, die darauf ausgelegt sind, sehr lange ihren Dienst bei gleichbleibender Hubkraft zu verrichten.
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Pflege hydraulischer Rangier-Wagenheber

Wie jedes andere Werkzeug auch benötigt der hydraulische Rangier-Wagenheber hin und wieder ein klein wenig Pflege, damit er möglichst lange reibungslos funktioniert. Es geht dabei nicht nur um die einwandfreie Funktionstüchtigkeit des hydraulischen Wagenhebers, sondern natürlich auch um die Sicherheit des Anwenders.

Wird der Rangier-Wagenheber häufig genutzt, kann es je nach Verwendung zu Verschmutzungen kommen. Es sollte selbstverständlich sein, diese Verschmutzungen gelegentlich zu entfernen. Die Oberflächenreinigung des Rangier-Wagenhebers erfolgt mit einem feuchten Lappen, gegebenenfalls mit etwas Reinigungsmittel. Bevor der Rangier-Wagenheber möglicherweise wieder für längere Zeit verstaut wird, sollte überprüft werden, ob er wirklich trocken ist. Denn andernfalls kann sich Rost bilden, was für die Funktionsfähigkeit des Werkzeuges immer abträglich ist.
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Bewegliche Teile öfter schmieren

Bewegliche Teile sollten in regelmäßigen Abständen geschmiert werden, auch wenn das nicht ausdrücklich von den Herstellern empfohlen wird. Schaden kann es jedenfalls nicht, wenn dies etwa vierteljährlich erfolgt. Wichtig ist, dass der der hydraulischen Rangier-Wagenheber im entscheidenden Augenblick, dann wenn er gebraucht wird, auch tatsächlich funktioniert. Gegebenenfalls werden je nach Hersteller und Modell kürzere oder längere Intervalle für ein Schmieren der beweglichen Teile vorgegeben. Dies ist dann der Betriebsanleitung zu entnehmen.
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Ölstand regelmäßig kontrollieren

Bei hydraulischen Rangier-Wagenhebern muss der Ölstand regelmäßig kontrolliert werden, da sonst die Hubkraft möglicherweise schwindet. Dazu wird der Wagenheber vollständig abgelassen und dann die Schraube für die Öl-Einfüllöffnung geöffnet. Bei Bedarf muss Hydrauliköl nachgefüllt werden. Wo sich die Öl-Einfüllöffnung befindet und wie der Nachfüllvorgang zu erfolgen hat und welches Hydrauliköl zu verwenden ist, ist dem Handbuch des jeweiligen Modells zu entnehmen.

Die äußerliche Produktpflege bei hydraulischen Wagenhebern erhöht definitiv die Lebensdauer Produkts. Die regelmäßige Kontrolle des Ölstands erhält ganz konkret die Funktionsfähigkeit, indem Tragkraft und Hubfähigkeit erhalten bleiben. Da mit dem Rangier-Wagenheber schwere Lasten gehoben werden müssen, sollte ein klein wenig Aufmerksamkeit bei der Produktpflege selbstverständlich sein, denn das macht sich bezahlt, indem Funktionsfähigkeit und Sicherheit erhalten bleiben.

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Wenn der Rangier-Wagenheber nicht mehr richtig hebt, oder das Gewicht nicht hält:

Das hydraulische System eines Rangier-Wagenhebers funktioniert nur dann richtig, wenn der Öldruck stimmt. Oder einfach formuliert: Da wo kein Hydrauliköl ist, ist auch keine Hubkraft. Es ist also zwingend notwendig zu kontrollieren, ob sich noch genügend Hydrauliköl im Zylinder befindet. Diese Wartungsmaßnahme ist dementsprechend bei jedem hydraulischen Rangier-Wagenheber von Zeit zu Zeit notwendig!

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Zubehör für den Rangier-Wagenheber

Wenn man häufiger am Fahrzeug arbeitet und dafür den Rangier-Wagenheber benötigt, gibt es dafür ebenfalls nützliches Zubehör. An erster Stelle zu nennen ist hier die Gummiauflage, die zwischen Wagenheber und Fahrzeug eingeklemmt wird, um beim Anheben des Fahrzeuges Beschädigungen zu vermeiden. Ebenso wichtig ist die Verwendung von Unterstellböcken, um einerseits die Sicherheit zu erhöhen und um andererseits den Rangier-Wagenheber zu entlasten.
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Unterstellböcke sind ideale Ergänzung

VIGOR UnterstellböckeUnterstellböcke sind in vielen Werkstätten durchaus ein fester Bestandteil der Ausstattung, denn vor allem Wartungsarbeiten werden mit ihrer Hilfe enorm erleichtert. Ihr großer Vorteil ist, dass sie schnell aufgestellt sind, um schwere Lasten wie ein Fahrzeug abzustützen. Unterstellböcke sind zudem meist höhenverstellbar, so dass ihre Höhe individuell eingestellt werden kann. Vor allem wenn an Geländewagen oder SUVs gearbeitet wird, ist diese Möglichkeit sehr bedeutsam.

Unterstellböcke sind auch eine zusätzliche Absicherung für den Fall, dass der Wagenheber seine Tragfähigkeit verlieren sollte. Diese zusätzliche Absicherung ist vor allem dann zwingend notwendig, wenn Arbeiten unter dem Fahrzeug verrichtet werden sollen. Sich dabei allein auf die Hubkraft und Tragfähigkeit des Rangier-Wagenhebers verlassen zu wollen, ist selbst bei den besten Modellen ein gewisses Risiko. Erst recht bei den billigen Wagenhebern, wo der Materialbruch nie ganz auszuschließen ist.
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Unterstellböcke verhindern Unfälle

Wenngleich Unterstellböcke in kaum einer Werkstatt fehlen, werden sie natürlich auch oft im privaten Bereich genutzt, um ein Fahrzeug zusätzlich zu stützen. Sollten in der heimischen Garage kleinere Reparaturen oder Reifenwechsel beim Fahrzeug vorgenommen werden, wird das Auto zunächst mit dem Rangier-Wagenheber angehoben und anschließend mit den Unterstellböcken gesichert. So wird das Fahrzeug gestützt und sicher gehalten, wenn der Wagenheber nachgeben sollte. Unterstellböcke verhindern schlimme Unfälle bei Arbeiten unter dem Fahrzeug. Gerade bei Arbeiten unter dem Fahrzeug sollte Sicherheit das oberste Gebot sein.

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Wichtig beim Kauf von Unterstellböcken:

UnterstellböckeWenn man sich für die Anschaffung von Unterstellböcken als Hilfsmittel für die Arbeit mit dem Rangier-Wagenheber entschieden hat, sollte man auf folgendes achten:

Wie Wagenhebern ist auch bei Unterstellböcken auf die Tragkraft zu achten. Keinesfalls darf beim Aufbocken des Fahrzeugs die maximal zulässige Traglast überschritten werden. Denn dadurch kann es zu Materialermüdung und Materialbruch kommen. Je mehr Tragfähigkeit ein Unterstellbock hat, umso besser. Es ist immer gut, auch hier Reserven zu haben, die die Sicherheit erhöhen und die Unfallgefahr stark mindern.

Bei Unterstellböcken gibt es unterschiedliche Konstruktionen. Vier Standbeine sind hier grundsätzlich besser und sicherer als drei Standbeine. Mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, ob die Unterstellböcke mechanisch oder hydraulisch bedient werden sollen.

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